Schamanismus

Der Schamanismus ist die älteste und noch heute praktizierende, spirituelle und gelebte Tradition unserer Erde. Er ist gleichzeitig ein spiritueller Weg, eine Philosophie und ein Heilungssystem.
 
Die Entwicklung hat auf allen Erdteilen gleichzeitig und unabhängig voneinander stattgefunden, ist in ihrer Grundstruktur aber gleich. Die europäischen Wurzeln des Schamanismus stammen aus Sibirien und waren bei den Kelten und Germanen ein fester kultureller Bestandteil.
 
Das Fundament bildet die Erfahrung und das Wissen um die Wirkung der Heilkräfte der Natur (Pflanzen, Tiere, Mineralien...), der Elemente (Erde, Luft, Feuer, Wasser, Äther) und des Kosmos (Gestirne...).
 
Der Schamane achtet und respektiert jede Form des Lebens, ob Pflanze, Mensch, Tier oder Stein. Für ihn hat alles ein Bewusstsein und eine Seele.
 
Er erkennt in einer Krankheit immer eine Disharmonie. Mit seinen Kenntnissen und Fähigkeiten hilft er ein Gleichgewicht zu erlangen, die Ursachen zu erkennen und aufzulösen.
 
Im Mittelpunkt des Schamanismus steht die Heilung der Seele.
 
Die WHO der UNO hat 1980 erklärt:
"Dem Schamanismus gebühre in der Bahandlung von psychosomatischen Erkrankungen die gleiche Bedeutung wie der westlichen Medizin."